Sonntag, 5.02.2012
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Theaterprojekt zur Gestaltung des Übergangs von der Kita in die Grundschule

Nach der Kinderbuchvorlage von Maurice Sendak, "Wo die wilden Kerle wohnen", haben Kinder aus der Kita Cuvrystraße und der Fichtelgebirge Grundschule ein Theaterstück gemeinsam eingeübt. Die Eltern haben bei der Herstellung der Kostüme und des Bühnenbilds geholfen. Die Aufführung in der Aula war ein großer Erfolg. Ziel des Projekts war neben der Förderung der Sprache insbesondere die einrichtungsübergreifende Herangehensweise, die Eltern wie Kinder aus der Kita mit den Qualitäten der Schule bekannt machen und durch die die „großen“Schulkinder eine Verantwortung für die „Kleinen“ übernehmen. Geleitet wurde das Projekt von Theaterpädagoginnen aus dem Kreativhaus e. V. in Kooperation mit Lehrerinnen und Erzieherinnen. Siehe http://www.kreativhaus.de

Griffbereit: Sprachförderung für Eltern und Kleinkinder

Nicht erst in der Kita zu beginnen, das ist der Gedanke, der hinter dem Projekt Griffbereit steht. Es geht um die Sensibilisierung der Mütter für die Früherkennung von Störungen ihrer Kinder und den Möglichkeiten damit umzugehen. Griffbereit richtet sich an Eltern mit Kindern im Alter von ein bis drei Jahren und hat eine ähnliche Arbeitsweise wie die erprobten Rucksackprojekte. Eltern werden durch Anleitung und Arbeitsmaterialien auf die Förderung ihrer Kinder vorbereitet und in ihrer Sozialisationskompetenz gestärkt. Die Anleitung erfolgt durch geschulte zweisprachige Mütter oder durch professionelles Personal der Einrichtungen. Die Gruppentreffen werden in der jeweiligen Muttersprache und in Deutsch durchgeführt. Näheres zu Zielen und Arbeitsweise: http://www.raa-berlin.de/. Von September 2008 bis Oktober 2009 führte die RAA die Griffbereit-Gruppe mit neuen Eltern fort, die in einem 32-wöchigen Kurs mit den Spielen und Übungen zur Sprach- und Entwicklungsförderung vertraut gemacht wurden. Die neue Gruppe profitierte dabei sowohl von den Erfahrungen der Modellphase als auch von den in der ersten Runde verstärkten Aufwendungen für die Zusammenstellung von geeignetem Material. Der Koordinationsaufwand für die Arbeit der Gruppenleiterinnen wurde soweit reduziert, dass er vollständig von der Servicestelle Elternpartizipation übernommen werden konnte. Die bereits eingearbeiteten Gruppenleiterinnen sollten als Multiplikatorinnen für weitere Gruppen in Kreuzberg und anderen Bezirken gesetzt werden.

Sprachförderprogramm Rucksack in Kitas und Grundschule

Rucksack ist ein Sprachförderprogramm, das in zwei Kitas und der Grundschule im Wrangelkiez als Modellvorhaben durchgeführt wird. Nach Auswertung der Erfahrungen und Ergebnisse hat der Bezirk die Absicht, das Projekt ggf. auch in anderen Einrichtungen zu übernehmen. Im Projekt werden Mütter und Erzieher/innen Partner für die Sprachförderung der Kinder. Ausgehend davon, dass eine ausreichende muttersprachliche Kompetenz dazu beiträgt, die Zweitsprache Deutsch besser zu lernen, werden die beteiligten Mütter als die Expertinnen für die Erstsprache angeleitet, aktiv bei der Sprachvermittlung in der jeweiligen Muttersprache mitzuwirken. In den wöchentlichen Treffen erhalten sie von einer/m geschulten Elternbegleiter/in (selbst Mutter/Vater) Anregungen und Materialien zu verschiedenen Themen, die sie dann zu Hause mit ihren Kindern in der vertrauten Sprache spielerisch bearbeiten können. In der Kita/Schule werden in der gleichen Zeit dieselben Themen in deutscher Sprache bearbeitet. Dabei wird der Wert von Büchern und Spiel ebenso vermittelt wie die Verbindung von Sprache und Handeln. In der Projektlaufzeit von neun Monaten erlangen die beteiligten Mütter eine Erweiterung ihrer eigenen muttersprachlichen Kompetenz, was sich sowohl unmittelbar positiv auf ihre Kinder als auch das Selbstbewusstsein der Mütter auswirkt. Nähere Informationen zu Methode und Arbeitsweise unter http://www.raa-berlin.de

Aufbau einer Elternuniversität im Wrangelkiez

Dem Beispiel der französischen Elternvolkshochschulen (UNIVERSITÉS POPULAIRES DE PARENTS, UPP) folgend planen die RAA Berlin und das Jugendamt Kreuzberg unterstützt vom Quartiersmanagement Wrangelkiez den Aufbau von Elternuniversitäten in Kreuzberg. Die Elternuniversität besteht aus professionell moderierten Elterngruppen, die mit Unterstützung von Sozialforschern auf wissenschaftliche Weise Fragen zum Thema „Eltern sein in der heutigen Zeit“ nachgehen. Eltern soll damit ermöglicht werden, ihren Standpunkt bzw. ihre «Perspektive» der Elternschaft zu verdeutlichen und sich damit in die aktuelle Debatte über die Elternschaft, die wesentlich von Experten und von Politikern geführt wird, einzumischen und somit die vorherrschende Meinung über (das Versagen der) Eltern in den so genannten sozialen Brennpunkten zu ändern. Die Arbeit der Elternakademie fördert damit zugleich das bürgerschaftliche Engagement sowie die Partizipation von Eltern in der Schule und im Kindergarten und vermeidet die Entwertung elterlicher Kompetenz durch ausschließlich unidirektionale Wissensvermittlung.

Elterncafé/ Elternforum an der Fichtelgebirge Grundschule

Begonnen hat es mit der 2002 durchgeführten Befragung der türkischsprachigen Bewohner/innen Imece, in der viele Eltern den Wunsch nach Hilfestellung bei Erziehungsfragen äußerten. Entstanden ist daraus zunächst ein regelmäßiges Treffen der Eltern in der Grundschule. Das war der Ort der Kommunikation, des Lernens und des Weitergebens. Hinzugezogen wurden Fachleute, die zu bestimmten Themen mit den Eltern diskutierten. Einige Frauen nehmen an Schulungen zur Qualifizierung in Moderations- und Präsentationstechniken teil. Die Initiative „Eltern helfen Eltern“ bietet in der Schule regelmäßig Sprechstunden für andere Eltern an. Aktiv beteiligt haben sie sich weiterhin an dem 2006 stattgefundenen Elternkongress und an der Entwicklung des Schulprogramms. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern ist zu einem Bestandteil des Schulprogramms geworden.

Deutschkurse und Veranstaltungsreihen zu Erziehungsfragen für Mütter

Aus den Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Projekt Imece entstand von den türkischsprachigen Frauen der Wunsch, sich besser mit den Erzieherinnen in den Kitas verständigen zu können. Die meisten der Frauen waren erst nach einer Eheschließung nach Berlin gekommen. Der Wunsch sich zu beteiligen und das Interesse an einer möglichst guten Bildung für ihre Kinder, war für sie Anlass sowohl Deutschkurse als auch Diskussionskreise zu Erziehungsfragen in der Kita anzubieten. 30 Frauen mit unterschiedlichen guten deutschen aber auch türkischen Sprachkenntnissen haben regelmäßig an den Kursen teilgenommen. Bei der gemeinsamen Auswertung der Ergebnisse wurde festgestellt, dass sich die erworbenen Kenntnisse nicht verfestigen, weil es im Alltag nahezu keine deutschen Sprachanlässe gibt. Darauf basierten aber die Unterrichtsmaterialien. Eine Überprüfung ggf. Neufassung von Unterrichtsmaterialien speziell für den Bedarf dieses Personenkreises wurde deshalb mit der Volkshochschule erörtert. 

Begleitung von Jungen im Übergang von der Grundschule in die Oberschule

Auf das hinter diesem Projekt liegende Problem haben die aktiven Eltern aus dem Quartier aufmerksam gemacht. Sie stellten fest, dass ihre Jungen trotz Real- bzw. Gymnasialempfehlung und guter bis sehr guter Leistungen aus der Grundschule in den ersten beiden Jahren den Übergang nicht schafften, teilweise bis auf die Hauptschule "zurückgestuft" wurden und ihre Lernmotivation total verloren. Mit dem Projekt soll modellhaft mit einer kleinen Gruppe von Jungen aus der Fichtelgebirge Grundschule erprobt werden, wie dieser Übergang so begleitet werden kann, dass nicht mehr so viele Jungen trotz ausreichender Fähigkeiten durch den "Bildungsrost" fallen. Das modellhafte und erprobte Projekt wird seit 2007 erfolgreich umgesetzt. Von 12 Teilnehmern sind immer noch 11 dabei. Das zeigt, wie motiviert die Jungen sind und wie wichtig es ihnen ist, zu lernen, wie man lernt: Mit den Sozialpädagogen des Trägers Familie e.V. besuchen sie z.B. Bibliotheken und erlernen gezielt im Internet zu recherchieren. Es ist vorgesehen, das Projekt in 2009 letztmalig zu fördern

Frühzeitige Berufsorientierung für Hauptschüler

Dem Bedarf, frühzeitig auf ein Berufsleben vorzubereiten und nicht erst mit dem Schulabschluss zu beginnen, ist vor allem für die Schüler/innen der Hauptschule erkannt worden. Daraus wurde das Kooperationsprojekt zwischen der Eberhard Klein Oberschule und dem Bildungswerk in Kreuzberg (BWK) entwickelt, das auch 2007 und 2008 weitergeführt wird. Schüler und Schülerinnen der Eberhard-Klein-Oberschule werden ein Schuljahr lang neben dem Schulunterricht in den Werkstätten des Bildungswerks Kreuzberg (BWK) Bedingungen mit verschiedenen Gewerken vertraut gemacht. Die Anforderungen entsprechen denen, die in einem Lehrbetrieb zu erwarten sind, angefangen von der Zuverlässigkeit der Teilnahme, den Berichtsheften und dem sozialen Verhalten in der Gruppe. Zu Beginn des Projektes müssen die SchülerInnen eine Selbsteinschätzung ihrer Stärken und Schwächen in Bezug auf eine künftige Ausbildung formulieren, am Ende des Projektes dann mit den Ausbildern diese Einschätzung nach den gemachten Erfahrungen überprüfen. Nach Abschluss der „Ausbildung“ bekommen die Teilnehmer in Anwesenheit der Eltern ein Zertifikat überreicht. Das Projekt zur beruflichen Bildung und Orientierung war so erfolgreich, dass es durch die Arbeitsagentur weitergeführt wird.

Unterstützung von Mädchen und jungen Frauen in weiterführenden Schulen

Bei einem der beiden Teilprojekte ging es darum Mädchen insbesondere bei den naturwissenschaftlichen Fächern zu unterstützen und neben der konkreten Hilfe bei der Bewältigung der schulischen Anforderungen insbesondere das Interesse für Naturwissenschaften und Technik zu wecken. Die Mädchen werden dabei gefördert, eigenständig zu arbeiten, zu recherchieren und Hilfsmedien zu benutzen. Exkursionen und z.B ins Technikmuseum und Betriebsbesichtigungen ergänzten das Angebot. Durch das zweite Teilprojekt wird eine Gruppe von 15 Mädchen, aus verschiedenen Klassenstufen in Oberschulen, Fach- und Berufsfachschulen sowie Hochschulen dabei unterstützt,  schulische Defizite auszugleichen und auf einen erfolgreichen Abschluss zu orientieren. bei beiden Teilprojekte geht’ es mehrheitlich um die Förderung von Mädchen mit überwiegend familiären Migrationshintergrund.


Reisen in der Phantasie

"Reisen" ist das Thema des Projektes und gedacht  für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren, die im Sommer nicht verreisen können. Beim (ehemaligen) Görlitzer Bahnhof fängt die Geschichte an und wendet sich in Traum- und Phantasiereisen fernen Ländern und Landschaften zu, die von  Fabelwesen, Märchenwelten, Pflanzen, Meer, fremde Gerüchen und neuen Geschmäckern bewohnt werden. Am Ende gibt es Fest mit Eltern, denen von den Reiseerfahrungen berichtet

Stadtteilerkundung von Grundschulkindern

Im Freizeitbereich der Schule erkunden die Kinder ihr Wohnumfeld, fotografieren ihre Lieblingsorte und schreiben dazu kurze Texte.. Sie erkunden die Natur im Kiez und stellen auf dem Schulhof unter der Überschrift "Kreuzberg, Berlin, Deutschland, die Welt", Zeichnungen her, die dann ebenfalls fotografiert und kommentiert werden. Die Ergebnisse der Naturerkundungen fließen in den Biologieunterricht ein (z.B. gesammelte Objekte durch das Mikroskop betrachten) und werden in einer Bildergeschichte über die Natur im Kiez zusammengefasst. Das Projekt wird abschließend in einer Broschüre so aufbereitet, dass diese in den folgenden Jahren im Sachkundeunterricht als Unterrichtsmaterial verwendet werden kann

Entwicklungswerkstätten für Eltern und Pädagogen zur vorurteilsbewussten Erziehung

Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung (Anti Bias) gehören zur Agenda der Bildungsinitiative "Wrangelkiez macht Schule". In verschiedenen Workshops trafen sich Eltern und pädagogische Fachkräfte, um sich über die Grundsätze und Ziele einer vorurteilsbewussten Erziehung zu verständigen und praktische Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Gruppe wurde durch Mitarbeiterinnen des Projektes KINDERWELTEN angeleitet www.Kinderwelten.net.

Kinder erleben mit allen Sinnen ihre Kieznatur

12 Kindern im Alter zwischen 3 und 6 Jahren aus der Kita Cuyrystraße 26A machten sich im April und Mai 2008 im Rahmen einer Projektwoche auf den Weg, die Natur in ihrem Wohnumfeld zu erforschen. Zunächst wurden Fernrohre und Forschertrommeln zum Umhängen gebastelt, sowie Schuhkartons zum Sammeln von Naturgegenständen beklebt. Zur Ausrüstung gehörten außerdem ein Naturforscherheft, eine Regenwurmkiste, Becherlupen, Wachsmalblöcke und Kopien von Ausmalbildern verschiedener Tiere, wie Eichhörnchen, Ameise, Amsel etc. Das Projekt wurde mit Begeisterung und viel Neugierde von den Kindern und den ErzieherInnen aufgenommen. Die kooperierenden Träger Stadt-Wald-Fluss und Wildnisspur stellten zum Projektabschluss eine Mappe für die ErzieherInnen mit Anregungen für die eigene Arbeit sowie einer Literaturliste zusammen.

Unterrichtskonzept zum Nahostkonflikt und zum Antisemitismus für die Eberhard Klein Oberschule

Lehrkräfte sind an vielen Schulen überfordert, sich mit ihren muslimischen Schülern über den Nahostkonflikt und der damit verbundenen Gratwanderung zwischen sachlicher politischer Einschätzung und Antisemitismus auseinander zu setzen. Um dem entgegenzuwirken, wurde ein pädagogisches Konzept entwickelt, mit dessen modellhafter Erarbeitung für den Bedarf an der Eberhard Klein Oberschule der Verein Kreuzberg Initiative gegen Antisemitismus (KIGA) beauftragt wurde. Im Unterricht der 9. und 10. Klassen wurden mit Hilfe der entwickelten pädagogischen Module folgende Themen aufgegriffen: Nahostkonflikt, islamischer Antisemitismus und Ökonomie/Globalisierung. Die LehrerInnen der Eberhard Klein Oberschule wurden ii den Erarbeitungs- und Erprobungsprozess der Module eingebunden. Die Auswertung des Modellvorhabens erfolgte durch ein Gremium aus VertreterInnen der Senatsvewaltung für Stadtentwicklung, der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales/ Büro des Integrationsbeauftragten, der Eberhard Klein Oberschule, der Vertreterin für FortbildungsmultiplikatorInnen in Friedrichshain-Kreuzberg und dem Quartiersmanagement Wrangelkiez. Die Module wurden unter Berücksichtigung der Anregungen durch das Auswertungsgremium konzeptionell überarbeitet, um danach auch für andere Schulen zur Verfügung zu stehen.

Modellhafte Neukonzeptionierung der VHS-Deutschkurse in Kitas im Kiez


In Gesprächen mit den türkischsprachigen Müttern und Teilnehmerinnen von VHS-Deutschkursen an der Kita wurde deutlich, das die Frauen nur wenige „Sprechanlässe“ in der deutschen Sprache haben. Ausgehend von den „Sprechanlässen“ wie Erledigungen bei Ämtern und Behörden, Arztbesuche oder Kitabesuch und Erziehungsfragen wurde von einer Lehrerin der Volkshochschule Kreuzberg/Friedrichshain ein Kursprogramm neu konzipiert. Dem Kursprogramm liegen neu zusammengestellte Texte aus Deutschbüchern aber auch Zusatzmaterialien, wie Formulare und Merkblätter aus Behörden zugrunde. Aktuelle Erziehungsratgeber wie ANE-Elternbriefe und Informationen zu rechtlichen Grundlagen wurden in das Kursprogramm einbezogen.

2. Werkstattgespräch „Wrangelkiez macht Schule“

Im Juni 2008 kamen Akteure der Bildungsinitiative, interessierte BürgerInnen und VertreterInnen aus Politik und Verwaltung zu einem 2. Werkstattgespräch “Wrangelkiez macht Schule” im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zusammen. Ziel war es, der Öffentlichkeit eine Zwischenbilanz der Bildungsinitiative vorzustellen. Neben der Präsentation erster Ergebnisse der durch die FU Berlin durchgeführten Evaluation von "Wrangelkiez macht Schule" wurden ausgewählte modellhafte Schwerpunktprojekte aus der Bildungsinitiative präsentiert und zur Diskussion gestellt. Anschließend wurde in Arbeitsgruppen mit den TeilnehmerInnen gemeinsame neue und erweiterte Handlungsstrategien für die Bildungsinitiative entwickelt. Die Schwerpunktthemen der Arbeitsgruppen waren: Verstetigung durch Prozeßmoderation, Elternbeteiligung/Elternzusammenarbeit, Übergänge von der Grundschule zur Oberschule, Kommunikation und Anti-Bias. Die Ergebnisse des 2. Werkstattgesprächs werden in die Fortschreibung 2008 des Aktionsplans einfließen.

Evaluation der Bildungsinitiative und ausgewählter Projekte

Die Bildungsinitiative sowie fünf ausgewählte Schlüsselprojekte wurden von der Freien Universität Berlin, Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie / Empirische Sozialforschung evaluiert. Die fünf zur Evaluation ausgewählten Projekte waren: „Entwicklungswerkstätten“, „Theaterprojekte“, „Rucksack“ und „Griffbereit“, „Elternschule/ Elterncafé“, „Begleitung von Jungen und deren Eltern beim Übergang von der Grundschule in die Oberschule“. Damit sollten alle Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, Eltern im Wrangelkiez, Pädagogisches Fachpersonal, Beschäftigte in den Kooperationseinrichtungen des Quartiersmanagements) und Handlungsbereiche (vorschulische Bildung, schulische Bildung, außerschulische bzw. schulunabhängige Bildung) in der Evaluation Berücksichtigung finden. Die Projekte wurden im Hinblick auf die Wahrnehmung der Beteiligten und gleichzeitig auf die Außenwahrnehmung im Stadtteil durch die Aktivitäten der Bildungsinitiative untersucht. Darauf aufbauend sollte die Evaluation Vorschläge und Handlungsempfehlungen für die Fortentwicklung der Bildungsinitiative und Anregungen zur Präzisierung der Zielsetzung in Bezug auf die unterschiedlichen Zielgruppen ermöglichen. Die Zwischenergebnisse der Evaluation wurden auf dem 2. Werkstattgespräch im Juni 2008 der Öffentlichkeit präsentiert. Methodisch arbeitete man hauptsächlich mit Fragebögen (in deutscher und türkischer Sprache) und leitfadengestützten Interviews (ebenso in deutscher und türkischer Sprache).

Moderation der Bildungsinitiative / Unterstützung zur Verstetigung

Die Bildungsinitiative wurde seit 2005 in ihrem Entwicklungsprozess, in ihrer Arbeitsstruktur und in der Entwicklung von Einzelprojekten durch eine externe Moderation unterstützt. Ziel war es, Strukturen, Methoden und Formen für den Bildungsverbund zu finden und zu etablieren, die nur noch eine geringe externe Prozessmoderation erfordern. Bis Ende des Jahres 2008 hat das Büro K&K Kulturmanagement & Kommunikation die Bildungsinitiative weiter unterstützt. Es zeigte sich jedoch, dass der Verbund ohne Prozessmoderation nicht weiterbestehen kann. Diese konnte aber auch nach 2008 weiter bestehen, da andere Fördermittel akquiriert wurden.

Werkstatt zur Geschichte

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Einrichtungen und Projekte

ASUM GmbH

Quartiersmanagement Wrangelkiez im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Friedrichshain- Kreuzberg von Berlin im Rahmen des Programms  „Soziale Stadt“.

Die Maßnahme wird gefördert aus Mitteln des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ und dem Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung